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Die Samtgemeinde Werlte erhält Zertifikat für vorbildliches Energiemanagement von Umweltminister Olaf Lies

Zertifizierung für die Samtgemeinde Werlte: v.l.: Kathrin Klaffke, Bürgermeister Ludger Kewe und Gerd Thomes mit dem Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, Foto: Stefan Koch

Werlte, den 18.02.2022: Gestern hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies fünf niedersächsischen Kommunen die Zertifikate für ihr vorbildliches Energiemanagement überreicht. Die Samtgemeinde Werlte ist eine dieser fünf Pilotkommunen, die sich nach dem länderübergreifenden Qualitätsstandard für Energiemanagement „Kom.EMS“ zertifizieren lässt. „Wir sind sehr stolz, dass die Samtgemeinde Werlte  als erste der fünf Pilotkommunen die Zertifizierung erreicht hat. Mit dem Zertifikat wird nun offiziell bescheinigt, dass wir in unseren Liegenschaften vorbildlich mit Energie umgehen.“ freut sich Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe.  „Mit dem Energiemanagement minimieren wir systematisch den Energieverbrauch in unseren Gebäuden und reduzieren damit unsere Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig gewinnen wir einen guten Überblick über die Verbrauchsentwicklung.“  

Das kommunale Energiemanagement ist ein wichtiger Baustein im kommunalen Klimaschutz. „Mit Kom.EMS haben wir das Energiemanagement in der Verwaltung institutionalisiert und feste Strukturen geschaffen, so dass es auch in den kommenden Jahren nach diesem Muster fortgeführt werden kann. Wir haben das Energiemanagement bereits 2016 begonnen. Im Strom- und im Gasbereich haben wir im Schul- und Sportzentrum Werlte seitdem beachtliche Einsparungen erzielt. Das ist ein toller Erfolg, der uns motiviert auf diesem Weg weiterzugehen.".“ ergänzt die Klimaschutzmanagerin Kathrin Klaffke

„Durch das niedersächsische Klimagesetz vom 15.12.2020 wurden die Kommunen verpflichtet ab 2023 einen regelmäßigen Energiebericht vorzulegen. Dieser Verpflichtung sind wir nun zuvorgekommen.“ So die Klimaschutzmanagerin

Ziel eines Energiemanagements ist es, den Energieverbrauch in den kommunalen Liegenschaften ohne Komforteinbußen zu senken. Dazu werden die Verbräuche von Wärme, Strom und Wasser kontinuierlich erfasst und ausgewertet. So können Einsparmöglichkeiten schnell erkannt und genutzt werden. Wenn das Energiemanagement kontinuierlich über mehrere Jahre durchgeführt wird, steigen in der Regel auch die Einsparungen. 20 Prozent und mehr werden dann allein durch nicht- und gering-investive Maßnahmen und eine optimierte Betriebsführung erzielt. Mit dieser Einsparung werden die für diese Aufgabe entstehenden Personalkosten mehr als aufgewogen.

Energiemanagement ist ein dauerhafter Prozess. Wenn niemand mehr hinguckt, steigt erfahrungsgemäß der Verbrauch sofort wieder an. Das ist nicht nur in kommunalen Gebäuden so, das gilt auch für private und gewerbliche Gebäude. Die Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran. „Wir hoffen auf viele Nachahmer im privaten und gewerblichen Bereich. Wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen, dann müssen wir alle Einsparpotentiale heben, in allen Bereichen. In der Samtgemeinde Werlte werden wir auf jeden Fall weitermachen.“ betont der Samtgemeindebürgermeister abschließend.

Was ist Kom.EMS?

Kom.EMS steht für Kommunales EnergieManagement-System. Das online Zertifizierungssystem orientiert sich an der DIN EN ISO 50.001 und ist auf kommunale Anforderungen zugeschnitten. Es hilft Kommunen beim systematischen Aufbau und der Optimierung und Verstetigung eines Energiemanagement-Systems. Mit der Zertifizierung wird die Einhaltung der Standards nach außen und innen dokumentiert. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bietet den niedersächsischen Kommunen die kostenlose Zertifizierung ihres Energiemanagements mit Kom.EMS an.

Jährlich werden die zertifizierten Kommunen bei einer landesweiten Veranstaltung mit dem Niedersächsischen Umweltministerium ausgezeichnet. Die erste Auszeichnungsveranstaltung fand  am 17.02.2022 in Hannover statt.

Weitere Infos

Schulküchen in Werlte und Lorup mit neuen energiesparenden Elektrogeräten ausgestattet

Das Bundesumweltministerium hat für die Anschaffung neuer Elektrogeräte in den Schulküchen an der Albert-Trautmann Schule Werlte und der Grund- und Oberschule Lorup Fördermittel in Höhe von 10.000€  gewährt. Durch die finanzielle Unterstützung konnten alte Geräte mit hohen Verbrauchswerten ausgetauscht werden. An der Albert-Trautmann Schule Werlte wurden Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen durch neue ersetzt. Die alten Geräte in der Schulküche der Grund- und Oberschule Lorup wurden durch neue energiesparende Geräte ausgetauscht. 

Geräte, die älter als zehn Jahre sind, verbrauchen meist deutlich mehr Energie als Geräte der höchsten Energie-Effizienzklasse. Deshalb hat die Samtgemeinde Werlte das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums gerne angenommen. So konnten rund 45% der Anschaffungskosten eingespart werden. 

 

Förderkennzeichen: 03K133391 
KSI: Austausch von Elektrogeräten in den Schulen der SG Werlte

Laufzeit: 01.03.2020 - 31.07.2021

gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative

Auszubildende zu Klimalotsen weitergebildet

Klimalotsen vor dem Marstall Clemenswerth Bild: Marstall Clemenswerth

Insgesamt 19 Auszubildende aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim haben die diesjährige Fortbildung zum Klimalotsen absolviert. Mit Grundlagenwissen über den Klimawandel, Motivation klimabewusst aktiv zu werden und Projektideen zur Umsetzung im Gepäck geht es nach dem dreitägigen Seminar wieder in den privaten aber vor allem auch beruflichen Alltag. Das Seminar fand in der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel statt und wurde von Kathrin Klaffke, Klimaschutzmanagerin der Energieregion Hümmling, Kai Sommer, Bildungsreferent beim Marstall und Matthias Zurfähr von der Energieeffizienzagentur LK Emsland geleitet. 

Straßenbeleuchtung in Hüven auf moderne LED Technik umgerüstet

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Hüven

In Hüven wurde die Straßenbeleuchtung erneuert und durch neue LED Leuchtköpfe ersetzt. Insgesamt wurden 94 Lampenköpfe ausgetauscht. Dadurch können 76% der Stromkosten und 349t CO2 über die Lebensdauer eingespart werden.

Die Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Förderkennzeichen:  03K16808

Online Seminar Energieautarke Wohn- und Gewerbegebiete 22.06.2021 von 14.00-16.00 Uhr

"File:Net-zero energy building (NZEB) icon copy.png" by ldgregory7, Tommaso.sansone91 is licensed under CC BY-SA 4.0

Wie kann die Energieversorgung von Wohn- und Gewerbegebieten in einem vollständig regenerativen und dezentralen Energiesystem aussehen? Mit dieser Frage befasst sich die online Veranstaltung von 3N. Zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis bearbeitet 3N das Projekt BISON, das eine energieautarke Region unter besonderer Berücksichtigung der Systeminteg en Ansatzes am konkreten Beispiel der „Energieregion Hümmling“ erfolgen. In neuen Wohn- und Gewerbegebieten werden die Weichen für viele Jahrzehnte gestellt. Heute erschlossene Gebiete werden auch weit nach 2050 genutzt – dem Zeitpunkt, an dem die Energieversorgung vollständig auf erneuerbaren Energieträgern basieren soll. Die online-Veranstaltung stellte neue Technologien und Organisationsformen für Wohn- und Gewerbegebiete vor – sowohl für Einzelgebäude als auch im Verbund der Gesamtsiedlungen. Dokumentation zur Tagung unter:  Energieautarke Wohn- und Gewerbegebiete | 3N Kompetenzzentrum (3-n.info)

Handysammelaktion gestartet

Gut 124 Millionen gebrauchte Handys liegen ungenutzt und vergessen in deutschen Schubladen. 100 Millionen Möglichkeiten, einfach und aktiv Ressourcen zu schonen. Vor allem die Weiterverwendung gebrauchter Handys bzw. deren fachgerechtes Recycling kommen der Umwelt zugute. So können jede Menge Rohstoffe recyclt und wiederverwendet werden. Daher beteiligt sich die Energieregion Hümmling an der Sammelaktion der Deutschen Telekom.

Alte Handys einschließlich Akkus und Ladekabel können ab sofort hier abgegeben werden. Bitte vorher SIM- und Speicherkarten entfernen und persönliche Daten löschen. Keine losen und beschädigten Akkus einwerfen. Bitte Akku in das Gerät einlegen und Akkufachdeckel schließen.

Weitere Informationen zur Sammelaktion und zum Recyclingprozess finden Sie hier.

Ausstellung im Lathener Rathaus

Bild: Samtgemeinde Lathen

Noch bis zum 13.09.2019 ist die Ausstellung "Ökologischer Fußabdruck" im Rathaus in Lathen zu sehen. Die Ausstellung ist als Parcours von 40 Fußspuren aufgebaut, zu denen Fragen zu beantworten sind. Je 8 Fußspuren zu den Themen Ernährung, Mobilität, Wohnen und Konsum hinterfragen das Verhalten der Besucher. Durch das Beantworten der Fragen werden Punkte gesammelt. Die Punkte werden beim Durchlaufen des Parcours zusammengezählt. Die grauen Fußspuren zeigen die Ergebnisse des eigenen Ökologischen Fußabdrucks an. Wieviele Erden werden für meinen Lebensstil benötigt? Was kann ich tun, um meinen Lebensstil entsprechend anzupassen? Die Antworten auf die Fragen sollen zum Nachdenken anregen, wie wir unseren nicht nachhaltigen Lebensstil verbessern und weniger Ressourcen verbrauchen können.

Energieregion Hümmling gewinnt Klimapreis

Bild: Ulrich Pucknat; Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen

Werlte/Hannover. Als "großer Klimaschutz-Leuchtturm" ausgezeichnet worden ist das Projekt "Klimaschutz an Schulen" der Energieregion Hümmling jetzt in Hannover.

Umweltminister Olaf Lies (SPD) und der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Bernhard Reuter, haben insgesamt 14 Preisträgern am Dienstagabend im Alten Rathaus der Landeshauptstadt die Auszeichnungen im Wettbewerb „Klima kommunal 2018“ überreicht. Der Hauptpreis "Niedersächsische Klimakommune 2018", der mit 20.000 Euro Preisgeld dotiert ist, ging an die Gemeinde Cremlingen bei Göttingen.

Zudem wurden "Klimaschutz-Leuchttürme" mit Preisgeldern von 8500 und 4000 Euro sowie der Zukunftspreis mit 5000 Euro vergeben. In der zweitbesten Kategorie kam auch die Energieregion Hümmling mit dem Projekt "Klimaschutz an Schulen der Energieregion Hümmling" zum Tragen. Zur Energieregion zählen die Samtgemeinden Werlte, Sögel, Lathen und Nordhümmling. Weiter

Entnommen aus der Emszeitung vom 29.08.2018

"Bauen im Bestand" Neues Seminar für private Bauherren

In Kooperation mit der Architektenkammer Niedersachsen veranstalten die Gemeinde Lathen und die Energieregion Hümmling ein Seminar für private Bauherren zum Thema "Bauen im Bestand". Die Architektin Martina Jandeck aus Osnabrück, die Innenarchitektin Eva-Maria Thamann aus Damme und der Landschaftsarchitekt Stephan Sander aus Rhauderfehn beraten die Bauherren im Rahmen des Workshops individuell zu den jeweiligen Themen. Dazu werden die Teilnehmer gebeten, Plane und Skizzen ihres Hauses und der Ideen mitzubringen. Die Sparkasse Emsland und die Volksbank Emstal informieren über Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme.

Die Veranstaltung fand am 10.11.2018 von 12.00 - 16.00 Uhr im Haus des Gastes in Lathen statt.

Fotokalenderwettbewerb 2018

Bild: Energieregion Hümmling

Auch für 2018 gibt es wieder einen Fotokalender der Energieregion Hümmling.

Die Fotos sind im Rahmen des Fotokalenderwettbewerbs entstanden, bei dem Fotos von guten Beispielen für Klimaschutzaktivitäten in der Region gesucht wurden. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen und Vereine waren eingeladen, Fotos zum Thema in den vier Samtgemeinden zu erstellen und einzureichen. Viele Privatpersonen und Schulen haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Aus den eingereichten Fotos hat das Klimaschutzmanagement 13 Fotos für den Kalender ausgewählt.

Bauherrenseminare

Bild: Energieregion Hümmling

Der anhaltend niedrige Zinssatz macht für viele den Traum vom Haus erschwinglich und die Nachfrage nach Häusern und Grund-stücken ist ungebrochen groß. Doch wie fängt man an? Was ist bei der Grundstückssuche zu beachten? Wie plant man ein Haus? Wie saniert man am wirtschaftlichsten und wer kann einem bei der Bauaufgabe helfen? Die Bauherrenseminare der Architektenkammer Niedersachsen geben Antworten. Denn wer versteht, welche Abläufe und Zusammenhänge es beim Bauen gibt, kann sich selbstbewusst mit den anderen am Bau Beteiligten verständigen und gut informiert klare Entscheidungen treffen. Und: Wer mit den richtigen Partnern frühzeitig und gründlich plant, spart Zeit und Geld.

Im Herbst 2017 haben insgesamt 6 Themenabende für Bauherren in den Hümmling-Gemeinden stattgefunden. Eine Wiederholung dieser Veranstaltungsreihe ist geplant.

Region Hümmling präsentiert sich mit einem Infostand bei "Lathen kocht auf" am 11. Juni

Infostand bei Lathen kocht auf; Bild: Samtgemeinde Lathen

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr präsentierten sich der Naturpark, LEADER und die Energieregion mit einem gemeinsamen Infostand. Dieses Mal in der Samtgemeinde Lathen bei "Lathen kocht auf".  Die Energieregion bot wieder einen LEDs im Tausch gegen alte Glühbirnen an, der von vielen Lathenern wahrgenommen wurde. Der Naturpark wurde vertreten durch die beiden Naturparkführer Bernd Gebkenjans und Hans Jansen. Die Naturparkführer bieten monatliche Führungen in der Region an. Diese finden jeweils am ersten Sonntag des Monats von April bis Oktober statt. Unter  naturpark@huemmling.de erhalten Sie weitere Informationen zum Naturpark und zu den Naturparkführungen 2017.

Ralph Deitermann, als Regionalmanager zuständig für die LEADER-Region Hümmling, informierte über die Handlungsfelder und Fördermöglichkeiten des regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) Hümmling. Es bestehen vielfältige Möglichkeiten einer Förderung von Projekten. Bei der Projektentwicklung aber auch bei einer späteren Umsetzung steht er dem Projektträger auf Wunsch gern zur Seite. Sie erreichen ihn unter der E-Mail-Adresse deitermann@soegel.de. 

Die nächste Veranstaltung, auf der sich die Regionen präsentieren, ist die Gewerbeschau in Esterwegen am 17. September.

Region Hümmling präsentierte sich auf der Werlter Woche - Gemeinsame Präsentation geht in die zweite Runde

LED-Lampentausch erfolgreich, neue Gästeführungen und Informationen zu Fördermöglichkeiten

Zum zweiten Mal in diesem Jahr präsentierte sich die Region Hümmling mit einem gemeinsamen Stand. Diesmal nutzen die LEADER-Region, die Energieregion und der Naturpark Hümmling die Werlter Woche als Informationsplattform. Auch auf Grund des guten Wetters besuchten viele Gäste die Stadt Werlte am ersten Aprilwochenende. Das Informationsangebot am Stand der Region Hümmling wurde sehr gut angenommen. Allein der Aufruf zum Tausch von Glühbirnen in LED-Lampen zog Besucher an diesen Stand, berichtete Dennis Reuß, Klimaschutzmanager der Energieregion Hümmling. Er und seine Kollegin, Kathrin Klaffke informierten die Besucher u. a. über den Foto-Wettbewerb „Klimaschutz auf dem Hümmling“ und über Möglichkeiten der Energieeinsparung.

Weitere Informationen zum Klimaschutz und der Energieregion finden sich im Internet unter www.energieregion-huemmling.de

Der Naturpark Hümmling wurde durch Hanna Brunsen vom Naturpark Hümmling e.V. und den Naturparkführern Marion Mantingh, Ilse Jandt und Hans Jansen vertreten. Die Naturparkführer bieten monatliche Führungen in der Region an. Diese finden jeweils am ersten Sonntag des Monats von April bis Oktober statt. Unter der E-Mail-Adresse naturpark@huemmling.de erhalten Sie weitere Informationen zum Naturpark und zu den Naturparkführungen 2017. Die nächste Führung findet am 07.05.2017 zum Thema „Alte Geschichte Esterwegens und der Umgebung“ um 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Rathaus Esterwegen.

Ralph Deitermann, als Regionalmanager zuständig für die LEADER-Region Hümmling, informierte über die Handlungsfelder und Fördermöglichkeiten des regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) Hümmling. Es bestehen vielfältige Möglichkeiten einer Förderung von Projekten. Bei der Projektentwicklung aber auch bei einer späteren Umsetzung steht er dem Projektträger auf Wunsch gern zur Seite. Sie erreichen ihn unter der E-Mail-Adresse deitermann@soegel.de. 

Die nächste Veranstaltung, auf der sich die Regionen präsentieren, ist die Veranstaltung „Lathen kocht auf“ am 11.06.2017. Auch dort findet wieder eine LED Tauschaktion statt.

LED Tauschtag auf der Energiemesse in Sögel

Beratungen auf der Energiemesse Bild: Energieregion Hümmling

Auf der ersten Sögeler Energiemesse war die Energieregion mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit LEADER und dem Naturpark vertreten.  Der Stand wurde gut besucht. Bei der LED Tauschaktion wurden 90 Tüten mit jeweils 2 LEDs eingetauscht. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich am Stand über Energieeinsparmöglichkeiten im Haus zu informieren.

Nächste Gelegenheit dazu ist die Werlter Woche am 1. und 2. April.

Regionen Twinning: Gemeinde Alheim zu Gast in der Energieregion

Ahmed Al Samarraie, Kathrin Klaffke, Georg Lütdke, Dennis Reuß, Ansgar Schlüter (INTIS) und Joana Al Samarraie Foto: Universität Kass

In der Karwoche waren unsere Kooperationspartner als dem Regio-Twin Projekt aus Alheim in Nordhessen zu Gast in der Hümmling Region. Mit dabei waren der Bürgermeister der Gemeinde Alheim, Herr Georg Lüdtke, der Leiter des Umweltbildungszentrums Licherode Herr Ahmed Al Samarraie sowie die Netzwerk Koordinatorin Jaona Al Samarraie von der Universität Kassel, die das Projekt "Regio Twin" inhaltlich betreut.

Nach der Begrüßung durch den ersten Samtgemeinderat der SG Sögel, Herrn Nowak, und der Führung durch das Klimacenter stand zunächst einmal die Vorstellung der Energieregion Hümmling auf der Agenda. Die Region Alheim, die im letzten Jahr den deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat, konnte schon viele Klimaschutzprojekte auf den Weg bringen. Einen Klimaschutzkonzept und ein Klimaschutzmanager dagegen hat Alheim bislang allerdings nicht. Was dafür zu tun ist und welche Erfahrungen damit gemacht wurden, konnten wir am Beispiel der Energieregion Hümmling darstellen.

Am nächsten Tag haben wir vor Ort einige Energiestandorte der Region besucht. Unter anderem waren wir gemeinsam in Vrees und haben dort das Nahwärmenetz sowie das Umweltbildungszentrum besichtigt. Außerdem waren wir in Lathen bei INTIS, wo wir die letzte Generation des Transrapids besichtigt haben, bevor er abgebaut und an seinen weiteren Bestimmungsort gebracht werden wird.  Der Besuch zeigte eine Reihe von Anknüpfungspunkten für gemeinsame Projekte, die wir in Zukunft auf den Weg bringen möchten. In Umweltbildungszentrum Licherode werden seit 2009 Senioren zu Umwelttrainern weitergebildet und anschließend in der Umweltbildungsarbeit in Schulen, Kitas und außerschulischen Lernorten eingesetzt. Dieses dort sehr erfolgreiche Projekt kann möglicherweise auch hier in der Region umgesetzt werden.

Regionen Twinning: Kooperationsvertrag unterzeichnet

Vertragsunterzeichnung mit den Kooperationspartnern auch Alheim/Nordhessen

Im Rahmen des Regionen-Twinning Projekts fand Mitte Oktober eine Study Tour zu unseren Kooperationsapartnern nach Alheim/Nordhessen statt. Nach der Vertragsunterzeichnung standen Besichtigungen an. Unter anderem haben wir einen Energielehrpfad mit Segways erkundet sowie die Kirchner Solar Group und das Umweltbildungs-zentrum Licherode besichtigt. Alheim hat für sein Engagement schon viele Preise erhalten und ist in diesem Jahr für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nomiert. Während der Tour haben wir viele Ideen für gemeinsame Projekte ausgetauscht und freuen und auf eine gute Zusammenarbeit.

Regionen Twinning: Startschuss für Partnerschaft im kommunalen Klimaschutz: Energieregion Hümmling startet Kooperation mit nordhessischer Region

Foto: Universität Kassel

Die Energieregion Hümmling ist eine von vielen Kommunen in Deutschland, die den kommunalen Klimaschutz verstärkt angehen. Um sich bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen mit anderen Regionen auszutauschen, nimmt die Region an dem Projekt RegioTwin teil, in dem über das Twinning-Prinzip der Wissenstransfer zwischen ausgewählten Kommunen und Regionen in ganz Deutschland gefördert wird. Von jetzt an arbeiten die Energieregion Hümmling und die Region ZuBRA in Nordhessen (Kooperation zwischen Bebra, Rotenburg und Alheim) über ein Jahr eng zusammen und werden durch einen RegioTwin-Berater unterstützt. Beide wurden im Rahmen des Projekts unter zahlreichen Bewerbungen ausgewählt und können ab jetzt vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitieren. Während der Auftaktveranstaltung zum Projekt Ende Juni in Kassel hatten beide Partner die Gelegenheit, sich kennenzulernen und sich auszutauschen. Im September erfolgt das erste Treffen in Alheim, bei dem die weiteren Ziele und Projektschritte festgelegt werden sollen.

„Wir erwarten einen regen Austausch, der die Umsetzung vieler Klimaschutzprojekte nach sich ziehen soll“, freut sich der Samtgemeindebürgermeister von Werlte, Ludger Kewe. Die Energieregion Hümmling möchte, wie die Region ZuBRA auch gerne zum Vorreiter im kommunalen Klimaschutz werden und möglichst viel von dem erfahrenden Partner lernen.

Die Twinning-Regionen, die aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt wurden, sind in fast allen Teilen Deutschland vertreten.

Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Universität Kassel durchgeführt. Förderkennzeichen: 03KF0003

Entnommen aus der Emszeitung vom 24.07.2015

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Fotokalenderwettbewerb: Preisverleihung

Aus dem Fotowettbewerb ist jetzt der Fotokalender entstanden. Vielen herzlichen Dank für die schönen Beiträge! Gewonnen haben:

1. Grundschule Renkenberge-Wippingen (100 Euro)

2. Thisbe Westermann (75 Euro)

3. Grundschule Vrees (50 Euro)

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des Wettbewerbs!