IMMER AUF DEM LAUFENDEN

Bauen in Holzrahmenbauweise

In ökologischer Hinsicht bietet der Holzrahmenbau viele Vorteile und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. An diesem Abend wollen wir die Grundsätze des Holzrahmenbaus und die Gestaltungsmöglichkeiten für den Bau von Einfamilienhäuser vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist um 18.00 Uhr im Klimacenter in Werlte. Weitere Infos

Haus der kleinen Forscher

Am 16.01.2020 findet von 14.00-18.00 Uhr Uhr die Fortbildung vom Haus der kleinen Forscher: "Macht mit! Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis“ statt. Nähere Infos gibt es hier

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Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Energieregion Hümmling!

Die Energieregion Hümmling umfasst die Samtgemeinden Lathen, Nordhümmling, Sögel und Werlte. Diese haben sich zusammengeschlossen, um die Chancen der Energiewende für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu nutzen. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie umfangreiche Informationen zum Thema Klimaschutz und Energie.

Neuigkeiten

Grundschulkinder sammeln Meilen für das Klima

Foto: Energieregion Hümmling

Bereits seit 4 Jahren beteiligen sich die Hümmlinger Grundschulen an der Aktion „Kindermeilen - Kleine Klimaschützer unterwegs“. Mehr als 1800 Schülerinnen und Schülern der Samtgemeinden Lathen, Nordhümmling, Sögel und Werlte sind daher in den letzten Wochen im Rahmen der Aktion fleißig mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule  gekommen. Für jeden umweltfreundlich zurückgelegten Weg gab es eine grüne Meile als Aufkleber. Weitere Meilen konnten die Kinder für regionale Produkte und fürs Energiesparen erhalten. Die Kampagne wird initiiert vom Klima-Bündnis, das seit 2002 Kinder in ganz Europa motiviert, „Grüne Meilen“ zum Schutz des Weltklimas zu sammeln. Deutschlandweit beteiligen sich in diesem Jahr wieder mehrere Tausend Kinder von Kindergärten und Grundschulen aus über 100 Kommunen an der Kampagne.

Das Ergebnis der Hümmlinger Grundschulen kann sich sehen lassen: 27554 grüne Meilen haben die Kinder insgesamt gesammelt. Auf Plakaten und Stellwänden haben die Schulen ihre Aktivitäten innerhalb der Aktionswochen dargestellt. Zusätzlich haben die Schüler Füße gebastelt, auf denen sie ihre Wünsche und Botschaften an die Politiker formuliert haben. Die grünen Meilen, Plakate und Wünsche und Forderungen werden dem Klimabündnis übermittelt und im Dezember den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 25. UN-Klimakonferenz in Madrid/Spanien überreicht. Ziel der Aktion ist es, den Politikerinnen und Politikern zu zeigen, wie engagiert sich die Kinder Europas am Klimaschutz beteiligen. Die Dukumentation der Ergebnisse ist hier zu finden.

Neue LED-Beleuchtungsanlage für die Reithalle Sögel

Bild: Gemeinde Sögel

Mit Mitteln aus dem europäischen LEADER-Förderprogramm und der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes haben die Gemeinde Sögel und der örtliche Reit- und Fahrverein eine neue moderne Hallenbeleuchtungsanlage finanziert. Sie spart nicht nur 60 Prozent Strom, sondern gewährleistet durch eine gleichmäßige Ausleuchtung nun ein schattenfreies Reiten in der Halle. Die Gemeinde Sögel trägt nun noch etwa 12.000 Euro der Gesamtkosten in Höhe von 38.500 Euro. Bei der Abnahme durch das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems - Geschäftsstelle Meppen, vertreten durch Herrn Wilhelm Sap, berichtete der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins (RuF) Sögel Werner Gerdes, dass der RuF und die Gemeinde Sögel als Eigentümerin der Halle gemeinsam eine Erneuerung der Halleninnenbeleuchtung und damit eine Umrüstung auf eine LED-Beleuchtung geplant und nun erfolgreich umgesetzt hätten.  Moderne LED-Lichtbänder reduzieren den Schattenwurf beim Reiten auf ein Minimum. „Pferd und Reiter profitieren so gleichermaßen, da die Pferde nicht mehr scheuen und ein kontrolliertes Reiten ermöglicht wird.“, erklärte Gerdes den Sinn der Maßnahme. „Dabei gewinnen vor allem die Hobbyreiter und deren Pferde an Sicherheit. Gerade für Anfänger oder Kinder ist dies sehr vorteilhaft.  Weiterlesen

Rohstoffexpedition im Klassenzimmer - Germanwatch Rohstoffwochen zu Gast

Rohstoffexpedition in der Schule am Schloss Sögel Bild: Energieregion Hümmling

Werlte. Woher kommen unsere Rohstoffe und wie werden sie abgebaut? Das war das Thema der Germanwatch Rohstoffwochen, die der erfahrene Umweltpädagogen Holger Voigt von Geoscopia in den weiterführenden Schulen der Energieregion Hümmling durchführte. Mit Hilfe von Livesatellitenbildern der Erde werden Bilder vom Rohstoffabbau von Lithium und Gold in Südamerika oder auch vom Braunkohletagebau in Deutschland gezeigt. Beeindruckt hat die Schüler insbesondere auch die Regenwaldabholzung in Südamerika. Deutlich wurde, dass ein Großteil der Abholzung auf den Sojaanbau für Viehfutter zurückzuführen ist. Durch unseren gestiegenen Fleischkonsum haben die Brandrodungen in den letzten 10 Jahren sehr stark zugenommen, was an älteren Vergleichsaufnahmen zu sehen war. 

Welche Bedeutung die Ressource Wasser hat, wurde am Beispiel des Tschadsees in Afrika deutlich. Dieser afrikanische See ist in den letzten 20 Jahren stark geschrumpft. Viele Menschen in dieser Gegend sind bereits umgesiedelt, um an verfügbares Wasser zu gelangen. Wenn der See weiter schrumpft, werden die Menschen in wasserreichere Gegenden und möglicherweise nach Europa fliehen - mit den bekannten Folgen.

Mit den Livesatellitenbildern können Rohstoff- und Klimabeobachtungen direkt ins Klassenzimmer gebracht werden. Der Vergleich mit Archivaufnahmen und Grafiken macht die globalen, ökologischen und sozialen Folgen von Rohstoffabbau, -transport, -verarbeitung, -nutzung und -entsorgung deutlich. Gemeinsam erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Handlungsoptionen, wie sie aktiv im privaten und schulischen Umfeld ihren sozialen und ökologischen Fußabdruck verringern können.

Klimaschutzaktivitäten der Schulen werden prämiert

Bild: Energieregion Hümmling

26 Grund- und weiterführende Schulen erhalten auch in diesem Jahr wieder Prämien in Höhe von insgesamt rund 15.000 Euro für ihre zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Schuljahr in Sachen Klimaschutz von den vier Samtgemeinden Nordhümmling, Lathen, Sögel und Werlte sowie dem Landkreis Emsland. „Die Bildung ist ein zentraler Baustein unserer Klimaschutzarbeit. Die Kinder können nicht früh genug an dieses zentrale Zukunftsthema herangeführt werden “ betonte Ludger Kewe, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Werlte.

Das Klimaschutzprojekt für Schulen wird seit vier Jahren vom Klimaschutzmanagement der Energieregion Hümmling betreut. Es zielt darauf ab, die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren und das Nutzerverhalten zu verändern, um Energie zu sparen. Die Aktivitäten werden mithilfe eines Fragebogens festgehalten und am Ende des Schuljahres mittels eines Schlüssels in Prämien umgewandelt.

Im vergangenen Schuljahr wurden die bereits begonnen Aktivitäten weiter ausgebaut. Energiedienste in den Klassen sorgen dafür, dass auf den sparsamen Umgang mit Energie in der Schule geachtet wird. Zur Sensibilisierung der Schüler wurden Schulungen durch das Klimaschutzmanagement in allen Schulen durchgeführt. Viele Schulen haben darüber hinaus Projekt- und Aktionstage an Ihren Schulen veranstaltet.

Das Klimaschutzprojekt wird bis Mai 2020 die Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Kommunalrichtlinie gefördert. Die Samtgemeinden Lathen, Sögel und Werlte haben beschlossen, das Klimaschutzmanagement nach dem Auslaufen der Förderung zu verstetigen, so dass die Aktivitäten und Projekte in den Schulen der drei Samtgemeinden weitergeführt werden können.

Handysammelaktion gestartet

Gut 124 Millionen gebrauchte Handys liegen ungenutzt und vergessen in deutschen Schubladen. 100 Millionen Möglichkeiten, einfach und aktiv Ressourcen zu schonen. Vor allem die Weiterverwendung gebrauchter Handys bzw. deren fachgerechtes Recycling kommen der Umwelt zugute. So können jede Menge Rohstoffe recyclt und wiederverwendet werden. Daher beteiligt sich die Energieregion Hümmling an der Sammelaktion der Deutschen Telekom.

Alte Handys einschließlich Akkus und Ladekabel können ab sofort hier abgegeben werden. Bitte vorher SIM- und Speicherkarten entfernen und persönliche Daten löschen. Keine losen und beschädigten Akkus einwerfen. Bitte Akku in das Gerät einlegen und Akkufachdeckel schließen.

Weitere Informationen zur Sammelaktion und zum Recyclingprozess finden Sie hier.

Stromfresser Heizungspumpe: Aktion „Pumpentausch“ im Landkreis Emsland gestartet

Für die Kampagne werben (v.l.): Johannes Lorenz (Landkreis Emsland), Axel Wortmann (Innung Sanitär, Heizung, Klimatechnik), Hermann Schmitz (Kreishandwerkerschaft Aschendorf-Hümmling), Kathrin Klaffke (Energieregion Hümmling) und Dirk Kopmeyer (Landkreis Emsland) (Bild: Landkreis Emsland)

Trotz der warmen Außentemperaturen sollten Hauseigentümer in den nächsten Wochen einen Blick in ihren Heizungskeller werfen, um die dort verbauten Pumpen in Augenschein zu nehmen. Denn wer immer noch eine alte Umwälzpumpe oder Warmwasserzirkulationspumpe in Betrieb hat, kann bei einem Austausch im Landkreis Emsland bis zum 30. November 2019 eventuell doppelt sparen. Dafür bieten die Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland e.V. (EEA-EL), die Energieregion Hümmling, die Kreishandwerkerschaften Aschendorf-Hümmling und Emsland Mitte-Süd Pumpentauschwilligen die Teilnahme an einer Verlosung an, bei der es zehn Einkaufsgutscheine im Wert von 50 bis 300 Euro zu gewinnen gibt.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den hydraulischen Abgleich mit 30 Prozent. Auch die Nettoinvestitionskosten der neuen Pumpe sowie der fachgerechte Einbau werden mit 30 Prozent vom BAFA gefördert. Für weitere Informationen können sich die Bürgerinnen und Bürger an Ihren Innungsfachbetrieb bei den Kreishandwerkerschaften Aschendorf-Hümmling oder Emsland Mitte-Süd wenden. Weitere Informationen zur Teilnahme an der Verlosung finden Sie unter www.eea-emsland.de.  Ob sich der Pumpentausch auch in Ihrem Fall lohnt, erfahren Sie hier.

Neues Projekt zur Energieversorgung der Energieregion Hümmling mit Erneuerbaren Energien

Foto: Harald Fricke, 3N

Wie kann es gelingen, die Energieregion zukünftig zu 100% mit Erneuerbaren Energien zu versorgen? Antworten auf diese Fragen soll das neue Projekt "Biomasse-Integration zur SytemOptimierung in der Energieregion Hümmling mit ganzheitlichem, sektorübergreifendem Ansatz (BISON)" unter der Projektleitung von 3N liefern. Auf Basis des Ist-Zustandes sollen optimale Transformationspfade entwickelt werden. Da die Region Hümmling schon heute durch nahezu 100% erneuerbaren Strom versorgt wird, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Zielzustand im Laufe der nächsten 10 - 20 Jahre erreichen lässt. Für die Studie werden die mittel- und langfristigen Entwicklungen anhand von zwei Zeitschritten betrachtet (2025 und 2040). Ausgehend von einer ganzheitlichen Systemanalyse wird die Umsetzung eines virtuellen Kraftwerkes in der Projektregion durch Vernetzung von Windparks, Biogasanlagen und Biomassekraftwerken, die Einbindung von verschiedenen Speichertechnologien und einen auf die Systemintegration und Flexibilisierung ausgerichteten Biogasanlagenbetrieb entwickelt.

Zum Projektkonsortium gehören die Energieregion Hümmling, die INTIS GmbH aus Lathen, die GeLa-Energie GmbH aus Lünne sowie das Cutec-Forschungszentrum an der TU Clausthal und die HAWK-Hochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen mit dem Fachgebiet für Nachhaltige Energie- und Umwelttechnik. Weitere Beteiligte sind die Unternehmen Enercon und die Audi, die an der Projektkonzeption maßgeblich mitgewirkt haben.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Die Laufzeit des Projekts beträgt 2 Jahre. Projektbeginn ist der 01.08.2019.

Neue CO2-Online-Broschüre "Fördergeld" mit allen Angaben zu Fördermöglichkeiten im öffentlichen, privaten und gewerblichen Sektor

Foto: CO2 Online

Einen guten Überblick über alle derzeit vorhandenen Förderprogramme für Kommunen, Unternehmen und Privatleute hat C02 Online herausgegeben. Sie ist im Internet hier zu finden.

Flyer Energieberatung

Flyer Energieberatung der Energieregion Hümmling

Bei der Realisierung eines Bau- oder Sanierungsvorhabens ist es hilfreich, einen Energieberater hinzuzuziehen. Wir haben eine Auswahl an Energieberatern, die in der Region Hümmling tätig sind, zusammengestellt. Sie beraten bei der Auswahl von Fördermitteln,  begleiten Bauvorhaben und sind als Energie-Effizienz-Experten von der dena zugelassen. Die Flyer liegen in den Samtgemeinden und den Banken aus.