IMMER AUF DEM LAUFENDEN

Bauen in Holzrahmenbauweise

In ökologischer Hinsicht bietet der Holzrahmenbau viele Vorteile und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. An diesem Abend wollen wir die Grundsätze des Holzrahmenbaus und die Gestaltungsmöglichkeiten für den Bau von Einfamilienhäuser vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist um 18.00 Uhr im Klimacenter in Werlte. Weitere Infos

Haus der kleinen Forscher

Am 16.01.2020 findet von 14.00-18.00 Uhr Uhr die Fortbildung vom Haus der kleinen Forscher: "Macht mit! Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis“ statt. Nähere Infos gibt es hier

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Für Bürger

Heizungspumpe tauschen – minimaler Aufwand, maximaler Ertrag

Vier von fünf Heizungspumpen sind veraltet – und verbrauchen 70 bis 80 Prozent mehr Strom als nötig. Grund dafür ist, dass sie stets mit gleicher Drehzahl arbeiten, anstatt sich dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Mit einer hocheffizienten Pumpe können Hausbesitzer im Schnitt rund 100 Euro pro Jahr sparen. Dank 30 Prozent Zuschuss vom Staat kostet der Tausch in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus etwa 300 Euro. In diesem Fall rechnet sich die Investition schon nach drei Jahren!

Mit dem interaktiven Pumpencheck finden Sie heraus, ob sich der Tausch auch in Ihrem Fall lohnt.

Thermostate tauschen: alt gegen neu, analog gegen smart – auch für Mieter geeignet

Thermostatventile zählen zu den am meisten unterschätzten Teilen der Heizung. Wegen veralteter Technik geht vielen Eigentümern und Mietern eine Menge Energie verloren. Als Faustregel gilt: Ersetzt werden sollten Thermostate, wenn sie älter als 15 Jahre sind. In einer durchschnittlichen Wohnung lassen sich durch den Wechsel zu smarten Thermostaten 65 bis 210 Euro pro Jahr sparen. Die Kosten liegen zwischen 230 und 355 Euro. Der Tausch rechnet sich in diesem Fall nach etwa ein bis sechs Jahren.

Heizung optimieren: Komfort steigern und Heizkosten senken mit hydraulischem Abgleich

Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass die Heizwärme dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Alle Komponenten der Heizanlage  werden optimal aufeinander und auf das Gebäude abgestimmt. So wird es in allen Räumen gleichmäßig warm und Energie effizient genutzt, vor allem bei Brennwerttechnik. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus lassen sich so rund 90 Euro pro Jahr einsparen. Dank 30 Prozent Zuschuss vom Staat liegen die Kosten für einen hydraulischen Abgleich im Schnitt bei 690 Euro. So rechnet er sich nach etwa acht Jahren – mit einem Pumpentausch noch schneller.

Mit dem interaktiven Heizwärme-Rechner finden Sie heraus, ob sich der hydraulische Abgleich auch bei Ihrem Haus auszahlt.

30 Prozent Zuschuss vom Staat – noch bis zum Jahr 2020

Wer seine Heizung optimiert, kann Fördermittel beantragen. So rechnet sich das richtige Einstellen der Heizanlage noch schneller. Das Bundeswirtschaftsministerium übernimmt 30 Prozent der Netto-Kosten. Das Förderprogramm läuft noch bis zum Jahr 2020. Sie sollten sich den staatlichen Zuschuss also möglichst  bald sichern – zum Beispiel für einen Pumpentausch oder einen hydraulischen Abgleich. Oder noch besser: für beides!

Energieberatung

Warum Energieberatung?

Jeder Sanierungswillige besitzt unterschiedliche Motivationen für eine Modernisierung:

  1. Komfortsteigerung
  2. Energiekostenreduzierung
  3. Wertbeständiges Erbe
  4. Mängelbeseitigung
  5. Emissionsreduzierung/Klimaschutz
 

Auch Neubauwillige stellen sich bei Ihrer neuen Immobilie oft gleiche Fragen:

Welchen energetischen Standard möchte ich erreichen? 
Was kostet mich das mehr?
Mit welchen Energiekosten bzw. Einsparungen kann ich jährlich rechnen?
Sollen Materialien auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kommen?
Lohnt sich das überhaupt?

 

Dabei stellt sich die grundsätzliche Frage, welche Maßnahmen in Ihrem konkreten Fall die richtigen sind. Die Antworten auf folgende Fragen kann Ihnen eine individuelle Energieberatung für Ihre Immobilie bieten: Was macht aus energetischer und ökonomischer Sicht Sinn hinsichtlich Sanierung, welche Unterstützungsmöglichkeiten bzw. welche Förderung von staatlicher Seite gibt es und wie muss ich den Prozess organisieren?

Falls Sie noch keine konkreten Vorstellungen bezüglich der Art und Weise der Sanierung bzw. des Neubaus haben, kann eine Initialberatung helfen, einen ersten Überblick zu verschaffen. Falls Sie sich schon umfangreich mit dem Thema beschäftigt haben, bietet sich eine umfassende Beratung eines unabhängigen Energieberaters an. Diese Beratung wird zwar nicht gefördert und liegt je nach Aufwand zwischen 100 und 500 EUR, stellt aber die beste Grundlage für sinnvolle Investitionsentscheidungen dar.

Eine vollständige Liste der in Deutschland tätigen Energieberater finden Sie auf der Internetseite der Energie-Effizienz-Experten. Eine Auswahl an Energieberatern aus der Region finden Sie hier.

Ein gefördertes Angebot bietet die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. an. Hier können vier verschiedene Energie-Checks (Basis-, Gebäude-, Heiz- und Solarwärme-Check) mit einem Kostenumfang zwischen 10 und 40 Euro in Anspruch genommen werden. Allerdings handelt es sich hierbei nur um eine einführende und oberflächliche Beurteilung der energetischen Verbräuche.

Bild: KfW-Bildarchiv / photothek.net

Informationsangebote im Umkreis

Das Klimacenter Werlte bietet Interessierten neutrale Informationen rund um die Themen Heizung, Strom, Energieeffizienz, Bau- und Dämmstoffe, Mobilität und technische Gebäudeausrüstung.

Individuelle Termine können mit 3N e.V. vereinbart werden.

 

Energie-Checks der Verbraucherzentrale

Energie-Checks:

Energieeffiziente Haushaltsgeräte

Moderne Haushaltgeräte können gegenüber älteren Geräten sehr viel Energie und damit Kosten einsparen. Der Energieeffizienz-Standard hat sich für die meisten Geräte in den letzten Jahren seit 2004 deutlich gesteigert. Zu erkennen ist die an dem Energielabel.

Lohnenswerte Investitionen können ganz einfach mit dem Basis-Check der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. für nur 10,00 € aufgedeckt werden.

Wer selbst auf die Suche nach einem lohnenswerten Austausch gehen will, der kann auf der Seite "Initiative Energieeffizienz" der DENA selbst einen Check für seine Haushaltsgeräte durchführen.