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Fortbildung: Haus der kleinen Forscher

Am 28.10. findet im Klimacenter Werlte von 14.00-18.00 Uhr eine Haus der kleinen Forscher Fortbildung zum Thema "Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Tür auf (Einstiegsfortbildung) statt. Nähere Informationen finden Sie hier

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Für Bürger

Neue Fördermittel für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen

Mi der Verabschiedung des Klimapakets treten ab Januar 2020 zahlreiche Änderungen im Bereich der Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren der KfW in Kraft. Demnach gibt es höhere Tilgungs- und Investitionszuschüsse sowie Kreditbeträge für Wohngebäude:

Bei der Kreditförderung steigt der jeweilige Tilgungszuschuss für die Sanierung zu einem KfW Effizienzhaus und für energetische Einzelmaßnahmen um 12,5%. Beispielsweise beträgt der Tilgungszuschuss für die Sanierung zum KfW Effizienzhaus 55 jetzt 40%. Darüber hinaus erhöht sich der maximale Kreditbetrag bei der Sanierung zum KfW Effizienzhaus auf 120000€, bei Einzelmaßnahmen auf 50.000€. Der maximale Tilgungszuschuss beträgt damit 48.000 Euro pro Wohnheit bei Komplettsanierungen. Bei Einzelmaßnahmen sind 10.000€an Tilgungszuschuss möglich.

Für den Neubau bzw. den Kauf eines neuen KfW Effizienzhauses erhöht sich der Tilgungszuschuss um 10%. Wer beispielsweise ein KfW Effizienzhaus 40 plus plant, erhält jetzt einen Tilgungszuschuss von 25%. Der maximale Kreditbetrag beträgt 120000€.

Nähere Informationen hierzu sind auf der Internetseite der KfW zu finden.

Neue Fördermittel: Heizen mit Erneuerbaren Energien

Übersicht: Fördermittel zum Austausch von Heizungsanlagen Bild: BAFA

Das Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ist grundlegend überarbeitet worden. Es sieht neben der Austauschprämie für Öl-Heizung auch Fördermöglichkeiten für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen vor. Hierfür gibt es ab jetzt Investitionszuschüsse in Höhe von 35 % für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 % für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 % und 20 % für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind.

Auch im Neubau werden thermische Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und effiziente Wärmepumpenanlagen gefördert. Allerdings müssen die Anlagen hier anspruchsvollere Voraussetzungen als im Gebäudebestand erfüllen.

Förderfähig sind neuerdings auch auch sogenannte Umfeldmaßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Austausch bzw. Einbau der Heizung entstehen. Hierzu gehören beispielsweise die Deinstallation und Entsorgung der Altanlagen, Bohrungen für Erdwärmesonden, Optimierung des Heizungsverteilsystems, Austausch von Heizkörpern oder der Einbau von Speichern.

Die neuen Förderbedingungen gelten ab dem 02.01.2020. Nähere Informationen zu den förderfähigen Heizungsanlagen und den förderfähigen Kosten sowie zum Antragsverfahren sind hier zu finden.

Förderprogramme für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen

Bild: KfW

Für die energetische Sanierung von Gebäuden, den Austausch oder die optimierung der Heizungsanlage, den Einsatz von erneuerbaren Energien und den Neubau von energieeffizienten Gebäuden gibt es Zuschlüsse und zinsgünstige Darlehen vom Staat. Die wichtigsten Förderprogramme für Hauseigentümer sind die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Einen guten Überblick darüber finden Sie auf der Internetseite der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.

Darüber hinaus gibt es seit  dem 1.1.2020 die Möglichkeit, energetische Maßnahmen steuerlich geltend zu machen. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen, die auch in bestehenden Programmen der Gebäudeförderung des Bundes (KfW und BAFA) als förderfähig eingestuft sind. Hierzu gehören z.B. Wärmedämmung, Erneuerung von Fenstern, Außentüren oder einer Heizungsanlage. Die Förderung erfolgt durch den Abzug von der Steuerschuld. Bis zu 20 Prozent der förderfähigen Aufwendungen, höchstens jedoch 40.000 Euro je begünstigtes Objekt, können – verteilt über drei Jahre – berücksichtigt werden.

Die Energieberatung im Rahmen des BAFA Förderprogramms „Energieberatung für Wohngebäude“ durch einen von der BAFA zugelassenen Energieberater wird mit 50% bezuschusst.

Energieeffiziente Haushaltsgeräte - wann lohnt sich ein Austausch?

Moderne Haushaltgeräte können gegenüber älteren Geräten sehr viel Energie und damit Kosten einsparen. Der Energieeffizienz-Standard hat sich für die meisten Geräte in den letzten Jahren seit 2004 deutlich gesteigert. Zu erkennen ist dies an dem Energielabel.

Lohnenswerte Investitionen können ganz einfach mit dem Basis-Check der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. für nur 10,00 € aufgedeckt werden.

Wer selbst auf die Suche nach einem lohnenswerten Austausch gehen will, der kann auf der Seite "Initiative Energieeffizienz" der DENA selbst einen Check für seine Haushaltsgeräte durchführen.

Eine Übersicht über besonders sparsame Haushaltsgeräte finden Sie auf der Seite ecotopten des Öko-Instituts sowie beim Bund der Energieverbraucher.